Biografie

Die Beatbox-Anfänge des 30-jährigen Claudio Rudin, beginnen im Jahre 1996 als er auf seinem Schulweg  tagtäglich mit seinem Mund sein zuerst erlerntes Instrument imitieren versucht, das Schlagzeug. Bald darauf war jedoch dieser Tick auch wieder passé und seine noch unentdeckte Oralakrobatik kommt in den Ruhestand.

4 Jahre darauf bekommt er jedoch durch einen sehr guten Freund das Tape von Rahzel zu Ohren. Ciaccolo ist so beeindruckt, dass ihn sein Ehrgeiz packt. Durch grösseren Übungsaufwand werden Ciaccolos Techniken besser und spezieller, was er bestimmt auch den stundenlangen Freestyle-Sessions mit seinen Freunden zu verdanken hat.
Mit 2 Kollegen beschliesst er, eine Beatbox-Crew („NBB – Noise Box Basel“) auf die Beine zu stellen. Wöchentlich treffen sie sich in einem privaten Studio und nehmen Teile eines nie beendeten Demo-Tapes auf. Nach mehreren solchen nicht erfolgreichen Versuchen komm Ciaccolo zum Entschluss, dies lieber im Alleingang zu versuchen. Die Vocal-Band löst sich auf und die Drei bleiben gute Freunde.  


Schon früh kann der Basler Bühnen- sowie  Mikrophonerfahrungen sammeln, da er jede Möglichkeit in Clubs, an Festen und anderen Partys nutzt und das Publikum unterhält.

Im April 2004 steht das “First Swiss Beatbox Battle” in Biel auf dem Programm, wo Ciaccolo sich vor der 5-köpfigen internationalen Jury beweisen kann. Er erreicht mit seinen heftigen Beats das Finale, muss sich jedoch von “Riad” aus Genf geschlagen geben. Trotz  dem Erfolg am Bieler Battle legt sich der geforderte Beatboxer nicht auf die faule Haut, sondern übt weiter und hat einige Ziele vor Augen.
Als der Vize-Schweizermeister die Militärpflicht absolviert, muss er sein Hobby nicht aufgeben. Im Gegenteil, er wird von den Offizieren seiner Musik-Rekrutenschule gefördert und beatboxt an allen militärischen Saalkonzerten vor sitzendem Publikum, was auch für ihn eine neue Erfahrung ist. Diese Kurz-Performances waren eine gute Vorbereitung für die folgende  Krönung. Am 9.10.04 darf er nämlich in Basel „RAHZEL – The Godfather of Noise“ supporten und lernt ihn im Backstage näher kennen.  


Nach der grünen Zeit in der Schweizer Hauptstadt Bern, wird Ciaccolo nach einem spontanen Auftritt an einer Jam-Session von “Fetch”, dem Rapper der wohl bekanntesten Schweizer HipHop Crew “BRANDHÄRD”, auf einen gemeinsamen Track angesprochen, was er sich auf keinen Fall entgehen lassen will. Die 3-köpfige Allschwiler Crew war zur Zeit mitten in der Album-Produktion und somit ging alles ziemlich schnell. Der Track “feat. Ciaccolo – Mehr Zyt” ist auf dem Album „Brandhärd – Zeiche setze“ im Verkauf, ein Video-Clip wird gedreht und im TV-Musiksender VIVA ausgestrahlt. Dazu steht die 2-monatige Tour vor der Tür, auf welche sich Ciaccolo aussergewöhnlich freut und wo er trotz Lampenfieber grosse Erfolge feiert.

Bald nach der Tournee heizt er das Publikum am „METHOD MAN“-Konzert in Winterthur ein und beginnt mehrere erfolgreiche Workshops zu leiten.
Auch an zukünftigen Konzerten und Performances wird Ciaccolo sein Bestes geben und ist immer für weitere Angebote offen.

Seit dem August 2010 tritt Ciaccolo mit der acappella Band A-live auf verschiedensten nationalen und internationelan Bühnen auf. Die Acappella Band A-live existiert bereits seit dem Jahr 2000 und hat bereits über 1000 erfolgreiche Auftritte feiern können, nun bietet sie auch dem Vocal Percussionist Ciaccolo die Möglichkeit 80 bis 100 Mal im Jahr auf der Bühne zu stehen.

Warum Ciaccolo?

Selber habe ich mir diesen Namen nicht gegeben. Es ist der Taufname, den ich in der Pfadi St. Ragnachar Riehen bekommen habe. Er bedeutet „Hofnarr“. Sie tauften mich mit diesen Namen, da ich schon früher sehr oft meine Mitmenschen unterhalten habe, sei es durch Witze, lustige Aktionen oder das Beatboxen. Gerade aus diesem Grund habe ich auch diesen zu meinem Künstlernamen genommen, da ich mit dem Beatbox auf der Bühne noch immer den Job eines Hofnarrs ausführe.